EsEmEs-Mania Teil 1

Februar 2, 2010 at 12:05 am (Gedanken, Hobby, Leben, Liebe, Lingualer Überdruck, Lustig, Neues) (, , , , , , , , , , , , )

~Was HEUTE im BLICK AM ABEND so läuft~

Seit geraumer Zeit amüsiere ich mich und andere mit meinen Gedanken über SMSen, die in einer kostenlosen Tageszeitung hier veröffentlicht werden. Es sind Grüsse, Liebesbeteuerungen, Heiratsanträge und oftmals sucht irgendjemand nach jemand anderem, den er oder sie irgendwo gesehen hat und unbedingt wiedertreffen muss.

Es sind Texte dabei, die keiner weiteren Beachtung wert sind, weil sie jeglicher Komik oder Besonderheit entbehren, was irgendwie schon wieder traurig ist. Aber manche schiessen den Vogel ab, hier aus Tierschutzgründen bloss den Origami-Kranich.

Ich will nun in meinem Blog die schönsten Exemplare, gesammelt aus vielleicht drei Tagen jeweils, präsentieren und meinen Glitzerstaub dazugeben. *

Los geht’s:

Kategorie Sinnlos:

Am Samstig-Nomittag bini mit dä Kollegin im Starbucks SG gsi. Ha mi nöd getraut, öppis zsäge. Wenn das liesisch, meld di bitte ;) *email adresse*

Übersetzung: “Am Samstag Nachmittag war ich mit einer Freundin im Starbucks in St Gallen. Habe mich nit getraut, etwas zu sagen. Wenn du das liest, melde dich bitte.”

Also ähm… Folgende Angaben, um jemanden zu suchen und auch tatsächlich zu finden, fehlen in diesem tollen Inserat: 1. Angaben zum Suchenden (männlich? weiblich? aussehen? sonstige merkmale?) 2. Datum und genauere Uhrzeit, denn ich will nicht wissen, wie viele tausend Leute an einem Sa. Nachmittag in einem Starbucks sind. 3. Angaben zum Gesuchten. Weiblich? Männlich? Aussehen? Alles in allem ein sinnloser Text.

Kategorie Erschlagende Grammatik:

[...] Au ohni dich gits kei mich[...]

“Auch ohne dich gibt’s keine mich.”

Ganz ehrlich… mir fällt nichts ein. Das innere Gelächter übertönt meine gescheiten Gedanken. Und auch ohne meinem Gedanken gibt’s ihm keine Antwort von mich.


Kategorie ‘Oh-Oh’:

[...] Danke, dass mir so en härzige Maurice als Sohn händ [...]

“Danke, dass wir so einen süssen Maurice als Sohn haben”

Jah, nicht so wie der hässliche Maurice da drüben, von den Beckers. Oder wie der dumme Maurice von den Lindners. Nein was isser, SOOOO ein süsser Maurice! Was wird’s denn, wenn’s mal gross ist? Ein Paul? Oder ein Maximilian? Naheliegend wäre auch, dass “ein Maurice” ein Tier ist, eine Hunderasse… das würde jedoch bedeuten, dass die Eltern auch Hunde sind und DAS wiederum bedeutet, dass es Hunde gibt, die lesen und schreiben können und es auch wirklich TUN… wenn auch der Geschmack der Hunde, was die Lektüre angeht, noch etwas zu wünschen übrig lässt. Aber hey, man soll ja mit leichter Kost beginnen…

Dunkelhaarige Schönheit mit Brille, allein am Tisch [Ort, Datum, Zeit], ich blaues Jäckli an der Bar.

Hunde, die schreiben und lesen, okay. Aber Jacken, die alleine an ner Bar sitzen und dann die dunkelhaarige Schönheit suchen? Beängstigend.


Kategorie Liebe

Min liebschte Schatz mir känät üs scho 4 Jore, händ zeme e wunderschöns Kind. Wilsch du mich hürote? I liebe di über alles. Kuss

“Mein liebster Schatz wir kennen uns schon vier Jahre, haben zusammen ein wunderschönes Kind. Willst du mich heiraten? Ich liebe dich über alles. Kuss”

Ein wunderschönes Kind, vielleicht einen wunderschönen Maurice, der dann mit dem süssen, dem hässlichen und dem dummen Maurice in die Hundeschule geht? Des weiteren: Eine vierjährige Beziehung mit Kind und dann ein Heiratsantrag im BLICK AM ABEND, Kostenpunkt 0.70 Franken und eine unbezahlbare Menge an Scham- und Ideenlosigkeit. Für alles andere gibt es Mastercard.

Du kamst mir abhanden. Plötzlich warst du einfach fort. Ich habs nie verstanden. Es war Schluss – Ohne ein Wort. Für Christina von Tanja

Exakt eine Woche später:

Wir haben uns verloren und du wolltest, dass ich geh. Ich habe mir geschworen: Niemand tut mir mehr so weh! Für Christina von Tanja

Mädels… Es ist ja wunderschön, dass ihr die ganze Welt (oder zumindest die Schweiz) an euren Lesbenleiden teilhaben lassen wollt. Andere schreiben Bücher. Oder Blogs, so wie ich. Aber mal ehrlich: Schon nach der ersten SMS war jedem klar, dass Christina und Tanja definitiv nicht mehr zusammen sind. Nach der zweiten dann war jedem klar, dass Tanja definitiv nicht darüber hinweg ist. Und dass sie auf pseudolyrische Ergüsse ohne Sinn für Metrik schwört. Liebe Tanja: Es wird damit nicht besser.


Kategorie verrückte Spitznamen:

Das wird wohl irgendwann eine lange Liste sein…

Stressfaktor

Schweinenäschen

Tinky & Winky

Pupsi

Mösenfürzchen & Schlappschwänzchen

Knuddelmonster & Keksmonster

Hasebär

Hengst & Stute


* Email Adressen, Orte und Daten von mir entfernt, auch wenn diese für jeden zugänglich in der Zeitung stehen. Namen / Spitznamen habe ich gelassen, wie sie sind.

Das war’s erst mal. Kommentiert fleissig ;)

Eure Fee

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Schnupperstelle

Februar 1, 2010 at 10:58 pm (Arbeit, Bücher, Leben, Lingualer Überdruck, Neues) (, , , )

~ Oder: ‘Chasch guet A-B-C?’ ~

Die Fee durfte eine wunderbare Woche des früher Aufstehens, viel Zugfahrens und Arbeitens erleben. Es war ein kleines Praktikum in einem ebensolchen Buchladen. Nette Mitarbeiterinnen, gutes Klima, spannende Arbeit…

Naja, nicht für jeden mag es spannend anmuten, stundenlang Etiketten auf Hefter zu kleben, Adressstempel anzubringen, Regale zu putzen und in einer ebenso fremden wie verschneiten Stadt Lieferungen auszutragen. Aber für mich war es der Himmel. Ich liebe diese hirnlosen Hilfsaufgaben, klebe, stemple und staubwedle mit Leidenschaft. Manchmal war auch nichts zu tun, dann hiess es: “Nimm dir nen Katalog und guck Bücher an.” Sehr entspannend. Mein Stichwort für die Woche war eindeutig “Chasch guet A B C?” zu hochdeutsch “Kannst du gut ABC?” Es sollte heissen, dass ich doch die Bücher oben im Second Hand bereich neu ordnen solle, wenn etwas beim falschen Buchstaben war. Ich brauchte ungefähr einen Arbeitstag um von A bis Z zu gelangen und war mächtig stolz.

Allgemein hat mich die Arbeit sehr stolz gemacht und ich bin mir noch sicherer geworden, dass dieser Bereich das Richtige ist für mich. Leider war die Lehrstelle, die ich mir erhofft hatte, schon vergeben und ich muss weitersuchen, aber zumindest habe ich einen Einblick erhalten und nette Bekanntschaften geschlossen. So zum Beispiel die momentane Azubi, die gleich heisst, gleich alt ist, aus derselben Gegend kommt wie meine Freundin, lesbisch ist und eine Freundin in der Schweiz hat. Zufälle gibt’s. Oder doch nicht?


Die BücherFee

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Rotten Roommate Dot Com

Dezember 7, 2009 at 8:41 am (Gedanken, Gemecker, Leben, Lingualer Überdruck, Neues, Uncategorized) (, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , )

~Wenn es diese Seite gäbe….~

In einem früheren Artikel habe ich schon über meinen derzeitigen Mitbewohner gesprochen. Über seine Methoden. Seine Ansichten. Sein Unrecht. Dies soll nun eine Aktualisierung des Standes sein, soll euch, liebe Kinder, genau das Wissen bescheren, das auch die gute Fee hat. Naja, oftmals ist sie ja die Böse Fee, doch das variiert je nach Standpunkt und Fetisch.

Seit September lebe ich hier. Ich hause. Fühle mich gefangen in zehn Quadratmetern, umrandet von vier Wänden inklusive einer Tür und eines kleinen Fensters. Eine Zelle. Er, mein Mitbewohner, macht mir das hausen hier zur Tortur. Warum tut er das? Warum nur?

Nun, wer meinen vorherigen Artikel darüber gelesen hat, weiss, dass er mich illegalerweise rausschmeissen wollte und ich mit dem Problem zur Rechtsberatung gegangen bin, woraufhin er meinte, er würde sich einen Anwalt nehmen. Die Situation hat sich kurz darauf aufgeklärt; Er hat – Oh Wunder! – mich persönlich angesprochen und sich äusserst umfänglich entschuldigt. Es war das volle Programm: Weinerliche Stimme, treuseliger Hundeblick (wobei ich jetzt meine geliebten Tiere damit nicht beleidigen möchte… tut mir leid.), friedfertige Gestik und nicht zu vergessen die vielen leeren Worte.

Es täte ihm so leid. Wusste ich.

Ich hätte vollkommen recht gehabt. Wusste ich.

Er hätte es nicht gewusst. Wusste ich.

Er würde selbstverständlich eine rechtmässige Kündigung machen. Aha.

Wenn ich auch nur ein Problem hätte und er mir helfen könne… Ah, halt die Klappe.

Wenn ich bis mitte Dezember was anderes fände, könnte er mir die Miete erlassen… Ja sicher?


Ich habe seine Hilfe abgelehnt, jedoch trotzdem irgendwo gehofft, dass das Ignorieren, das nun seit über einem Monat andauert, endlich aufhören, und er mir wieder Zugriff auf das WLAN gewähren würde. Ich hatte Recht; Das Ignorieren ging weiter und das WLAN ist noch immer gesperrt für meinen armen Computer…. Oh, Moment… das heisst, ich hatte nicht recht, oder? Na, man kann ja nicht immer richtig liegen.

Es wurde schlimmer. Nicht genug, dass ich das Internet nicht nutzen darf, was allgemein die Suche nach einer Wohnung und einem Job äusserst knifflig gestalten könnte. Nein nein. Nachdem ich ein Wochenende weg war, war nun plötzlich eine Kette mit Schloss am Einbauschrank im Flur. Was ist im Flurschrank drin, fragt ihr euch? Muss ja richtig schrecklich wichtig sein, dass er es plötzlich nach zwei Monaten, die ich nun hier bin, einschliessen muss und mir den Zugang dazu verwehren. Ich sag’s euch. Laut meinen Recherchen sind darin folgende Dinge zu finden:

- Ein Schlafsack. Gehört ihm.

- Winterjacken. Gehören ihm.

- Koffer. Gehören ihm.

- Sonstiger Gerümpel und Recycling-Waren. Gehören ihm.

Nichts, was auch nur im Geringsten für mich von Relevanz wäre, befindet sich in diesem Schrank. Und doch ist er abgeschlossen. Nun muss ER jedes mal, wenn er seine Jacke will, extra das Schloss aufschliessen, die Kette abnehmen und danach wieder alles rückwärts und beim Reintun nochmal. Eine Zeitverschwendung von einer bis zwei guten Minuten pro Tag, macht auf den Monat gerechnet wenn’s hochkommt eine Stunde verlorene Zeit. Mir kann es ja egal sein, ich brauche nichts aus dem Schrank und habe noch nie in meinem ganzen Leben etwas daraus genommen, geschweige denn je vorgehabt, etwas zu entwenden.

Eine zweite Veränderung in der Wohnung erlangte meine Aufmerksamkeit recht bald; Das kleine Badezimmerschränkchen, das extra passend für unter ein Waschbecken geschnitten ist und in dem sich SEINE Waschutensilien und frische Klorollen befanden… ist weg. Verschwunden. Entfernt. Und mit ihm der Halter für die Klorolle und die frischen Rollen. Es war noch eine Rolle da, auf dem Spülkasten, doch als ich diese ansah, schoss es mir pipiwarm durch den Kopf: Das reicht nicht lang.

Wieder war es Zeit für mich, die Wohnung für einen angenehmeren Aufenthalt bei Freunden zu verlassen. ER war da. Ich fasste mir ein Herz und wollte ihn zu dem Schrank-Schloss befragen. Hier die original Konversation in Englisch mit Dt. Untertiteln.

Fee: “What about that lock? Are you afraid I take something?”

- Warum dieses Schloss? Hast du Angst, ich nehme was?

Er: Silence

- Keine Antwort, stupides Starren auf seinen Computer, inklusive trotzigem Mamasöhnchen Ausdruck.

Fee: “This is ridiculous.”

- Das ist lächerlich.

Er: “Well, it’s ridiculous that you’re still here.”

- Tja, es ist lächerlich, dass du noch immer hier bist. Ziemlich arrogant und immernoch mit Trotzgesicht.

Fee: “Well that’s because you weren’t legal….”

- Tja, das ist, weil du mir keine legale Kündigung gemacht hast…. Ja ich weiss das war nicht korrektes Englisch, aber er hat mich verstanden.

Er: Silence.

Keine Antwort

Fee: “There’s no use for this chain, I won’t take anything out there and I didn’t take anything out there EVER!”

- Die Kette ist nutzlos, ich werde da nichts rausnehmen und ich habe NOCH NIE etwas rausgenommen! Augenrollend bis angeekelterweise amüsiert.

Er: “I hope so.”

- Hoffe ich.

Fee: “That’s so sad.”

- Das ist so traurig. Kopfschüttelnd die Wohnung verlassend.


Dieses Gespräch zeigt doch, dass seine ganze Entschuldigung (zu dem Zeitpunkt vielleicht eine halbe Woche her… Doch ich weiss aus Erfahrung, dass dieses Individuum der Spezies Homo Informaticus ungefähr diese Zeitspanne braucht, um einen neuen Zyklus seiner Heuchelei abzuschliessen, die zwangsläufig wieder mit Nettigkeit beginnen muss…) nichtig ist. Geheuchelt. Wie sein ganzes Wesen.

Ergo, der Schrank ist noch immer verschlossen, das frische Klopapier wahrscheinlich darin und keine neue Rolle auf der Toilette mehr. Das heisst…. Achtung, detektivisches Können bewiesen in 3.. 2… 1…. Dass er jedes Mal, bevor er auf’s Klo geht, an den Schrank muss, das Schloss aufschliessen, die Kette abnehmen, den Schrank öffnen, die Klorolle rausnehmen, den Schrank zumachen, die Kette draufziehen, das Schloss abschliessen, aufs Klo gehen, sich abwischen, wieder zum Schrank gehen, das Schloss öffnen, die Kette abnehmen, den Schrank öffnen, die Klorolle reinstecken, den Schrank schliessen, die Kette draufziehen, das Schloss schliessen….. Nur damit ich nicht von der gleichen Rolle bin wie er? Eeeh, ich meine… nur damit ich mir nicht mein zartes Popöchen und das restliche Da-Unten (wir wollen jugendfrei bleiben heute) mit SEINEM HEILIGEN KLOPAPIER abwischen kann, sondern mir mein eigenes holen muss. Eigentlich wollte ich da jetzt ein Fragezeichen hinter machen. Aber da gehört keines hin, guten Morgen Grammatik, ich liebe dich.

Zu der Sache habe ich nur noch eines zu sagen. Stellt euch einen gemalten Hangman vor. Einen Kompletten. Okay, wahrscheinlich mit no Balls, aber ansonsten komplett.

This is HIM

He locks in his toilet paper.

Ha ha, HIM

Ha ha.


Eure Fee

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Späte Rache

November 23, 2009 at 4:20 pm (Gedanken, Gemecker, Leben, Lesbenleben, Liebe, Lingualer Überdruck, Uncategorized) (, , , , , , , , , , , , , )

~Antwort auf “Regeln schaffen Ausnahmen”~

Dieser Blog enthält eine Email, die ich einer Frau (NAME*) geschrieben habe, die mit der Frau (Lolita*) zusammen ist, für die ich den Blog “Regeln schaffen Ausnahmen” erstellte. Lolita war die ganze Zeit während unserer “Beziehung” mit NAME zusammen und hat mir schlaflose Nächte und viele Tränen beschert. Ich möchte das hier her stellen. Es soll auch eine Warnung sein an alle, die glauben, dass man eine Schonung erhält, wenn es einem eh schon schlecht geht; Man erhält keine.

Hallo NAME

ich wollte mich auf diesem Wege einfach nur bei dir entschuldigen. Ich habe dir sehr grosses Unrecht getan, habe Dinge über dich geglaubt und zu dir gesagt, die so nicht okay waren. Das tut mir sehr leid. Und ich möchte dir erzählen, was Lolita hinter deinem Rücken abzieht. Glaub es mir oder tu es nicht. Ich weiss wie Lolita ist, sie wird sich, solltest du sie konfrontieren, schrecklich aufregen, sagen dass sie keinen Stress will und dass alles nicht stimmt.
Ich erzähl’s dir trotzdem, da ich denke, dass du sehr wohl ein Recht darauf hast, es zu erfahren.

1.Lolita erzählt herum, sie sei beim Zoll/in der Bundeswehr als entweder Unteroffizier oder Stabsunteroffizier. Schickt Fotos herum, auf denen sie angeblich drauf ist, von BuWe Soldaten in Vollmontur. Als sie zum ersten Mal wieder von mir weggefahren ist, gab sie den Grund an, sie müsse in den Auslandseinsatz nach Kosovo oder Afghanistan, wo sie dann angeblich auch war in der Zeit wo ihr beide im Urlaub wart. Zeugen dafür findest du genug im Chat.Wie war das mit Amtsanmassung? ;) **
2.Sie gibt an, schwer krank zu sein. Eine Version ist Lungenkrebs, an dem sie angeblich seit einem halben Jahr leidet. Das hat mich sehr schwer getroffen, da ich im März dieses Jahres eine gute Freundin an Krebs verloren habe und ich es ehrlich gesagt zum Kotzen finde, dass Lolita mit ihren Taten und Aussagen solche Leute in den Dreck zieht, die wirklich krank sind/waren. Eine andere Version ist eine Krankheit, die irgendwelche Parasiten ins Herz schleust oder so. Nach meinen Recherchen ist das eine Krankheit, die Hunde bekommen. Sie ist zwar auf Menschen übertragbar, aber dann eher ungefährlich. Dementsprechend ist sie oft “Im Krankenhaus”, gibt an, etwa 10kg abgenommen zu haben, Blut zu husten und nur noch 1 Zigarette am Tag zu rauchen. Die Geschichte hat sie (Name nicht veröffentlicht) erzählt bevor sie mich kennenlernte. Als sie die beiden Male ende April/Mai bei mir war, war von einer Krankheit nichts zu sehen und sie rauchte ca 1 Packung am Tag. Zeugen für ihre angebliche schwere Krankheit sind wie schon erwähnt (Name nicht veröffentlicht) oder auch (Name nicht veröffentlicht).
3.Eine Woche nachdem sie zum zweiten Mal von mir weggefahren und wieder bei dir war, nachdem auch wir beide telefoniert hatten ne dreiviertel Stunde lang, hat sie sich wieder bei mir per SMS gemeldet, von dem Handy aus, das sie ja angeblich nicht hat, mit der Nummer 0000/0000000* Sie schrieb, dass sie mich liebt und es ihr sehr leid tut, wir nahmen den Kontakt wieder auf. Angeblich war sie im Krankenhaus wegen ihres angeblichen Lungenkrebses.
4.Angeblich kommt sie ja aus Irland und ist dahin zurückgegangen jetzt seit ugf 1 Monat und ihr angeblicher Bruder “Björn”, manchmal auch “Björk” (Wie übrigens auch ihr angeblicher Vater heisst, der Priester in Irland ist) hat mit dem Handy das sie ja angeblich nicht hat, SMSen an mich geschrieben.
5.Sie hat in der Zeit als sie bei mir war, an meinem Laptop, auf meiner Couch, mit dir und auch mit anderen Frauen geschrieben. Im MSN nur mit dir, soweit ich das weiss. Da MSN Live ja alles auf dem Computer geschriebene loggd, konnte ich letztens alles was sie mit dir in der Zeit wo sie angeblich in Mannheim oder sonstwo bei ihrem “Bruder” oder ihrer “Schwester” war, nachlesen. Ich musste lachen, weil sie dir nen riesen Bären erzählt hat vonwegen sie sei nicht in der Schweiz und bla und blubb und du verzweifelt versucht hast, daran festzuhalten, dass du doch WEISST dass sie in der Schweiz ist und noch verzweifelter damit beschäftigt warst, ihr auch nur ein Fünkchen Klarheit und Wahrheit zu entlocken. Dass sie bei mir war, können folgende Leute aus einer Internetplattform bezeugen, weil sie mit uns bei mir telefoniert oder an der cam geredet haben: (Namen veröffentliche ich hier nicht). Ausserdem hat Lolita meine Mutter und einige meiner engsten Freunde kennengelernt, die ja wohl alle auch kein Hirngespinst hatten.
6.NAME… deine “Freundin” fährt mehrgleisig. Nicht nur mit mir, sondern auch mit noch mindestens zwei anderen Frauen hatte/hat sie regen Kontakt und gibt an, Single / Schwer krank / in der Bundeswehr zu sein. Als sie bei mir war hat sie noch mit mind. 2 Frauen im Chat geschrieben, dass sie nur SIE will und ganz dolle liebt und was weiss ich noch alles. Siehe (Name nicht veröffentlicht). Ich bitte dich aber, diese nicht anzuschreiben, weil sie auch hinter Lolitas Spielchen gekommen ist und von der ganzen Geschichte ihre Ruhe haben will.
7.Ich bin ziemlich sicher, dass dir Lolita weismachen will, dass ich das hier nur schreibe, weil ich verliebt in sie sei und dich von ihr trennen will, ich böse, böse ich. Glaub mir, es ist nicht so. Ich würde diese Frau nicht mal für Geld zurücknehmen, auch nicht für das ganze Geld, das ich in sie investiert habe indem ich ihr Zugtickets, Mitfahrgelegenheiten, Essen und Zigaretten gekauft habe. Behalt sie von mir aus. Heirate sie. Aber ich will, dass du weisst, was wirklich abgeht. Und ich bin mir sicher, Lolita wird eines Tages an die Falsche geraten, die ihr dann das Leben zur Hölle macht, denn so schnell wird sie mit ihren Spielchen nicht aufhören. Klar, bei mir versucht sie es nicht mehr, weil sie genau weiss, dass ich dahinter gekommen bin und nicht mehr auf ihr Gelaber reinfallen werde. Ich sage es nach all den Strapazen nicht gern, aber auch du hast was besseres verdient. Obwohl du ziemlich paranoide, einschüchternde Züge hast, siehe Wohnadresse rausfinden und so Spässchen. Hab keine solche Torschlusspanik, du findest was besseres, jemand, der wirklich ehrlich zu dir ist.
8.Nein, ich will mich nicht einfach nur rächen, weil Lolita mich fallen gelassen hat. Weil ich weiss, dass ich was besseres finde. Wenn ich mich rächen wollen würde, dann würd’ ich sie mit der Amtsanmassung, die ich beweisen kann, drankriegen. Es geht mir hier rein um die Wahrheit. Und dir auch, das weiss ich.

Bitte bestätige mir, dass du dies gelesen hast und ich hoffe es ist dir klar, WARUM ich diese Nachricht an verschiedene Adressen von dir geschickt habe ;)

Grüsse

Jasmin/Svenja/Schwester von Lolita/Mitbewohnerin eines Kumpels von ihr, die in sie verknallt ist/Lolitas Bruder/Sone Truse aus Mannheim/Wichtige Sache von der Arbeit/Krankenhaus
;)

PS: Falls du einfach mal mit mir reden willst oder sonst irgendwelche Bedürfnisse hast mich anzurufen, die Festnetznummer von damals ist nicht mehr gültig, ich wohne da nicht mehr. Also unterlass es bitte, dort anzurufen, du wirst wenn dann nur meinen ex-mitbewohner erreichen, der mit der Sache nix zu tun hat und es auch nicht will. Auf meinem Handy bin ich noch immer erreichbar und in drei Wochen habe ich ein eigenes Festnetz. Also wenn du was loswerden willst, dort ist es richtig. Im Chat bin ich nicht mehr. Ansonsten gibt es meine Emailadresse hier und falls du die irgendwie rausgefunden hast meine neue MSN Adresse, wobei ich dich bitte mein MSN in Ruh zu lassen. Es reicht mir schon dass ich diese schrecklichen Logs auf meinem MSN Live habe.

Was abschliessend zu sagen ist:

Kurz nachdem ich die Mail abgeschickt hatte, rief mich NAME in Beisein Lolitas an, wir telefonierten ungefähr anderthalb Stunden. Die beiden sind noch immer (glücklich?) zusammen. NAME ist laut eigenen Angaben weder paranoid, noch hat sie Torschlusspanik. Lolita ist nicht krank und auch der Hund der beiden erfreut sich vollster Gesundheit. Auch Lolitas Mutter geht es gut und ist nicht gestorben, wie mir Lolita dies im Vorfeld erzählt hatte. Lolita leugnet alles, was je zwischen uns war. Sie drohte damit, meine Mutter anzurufen und ihr irgendetwas zu erzählen. Ich weiss immer noch nicht, was sie ihr erzählen wollte. Sie kennt den Familiennamen meiner Mutter nicht (was nicht derselbe ist, den ich trage), ganz zu schweigen von ihrer Telefonnummer. Meine Mutter hat nie einen Anruf erhalten. Lolita war in ihrem Leben noch nie in Irland. Ich habe mittlerweile etwas besseres gefunden.

*Alle Namen, Chat-Pseudonyme und Telefonnummern sind von mir unkenntlich gemacht.

**Mir wurde von NAME gedroht, mich wegen Amtsanmassung anzuzeigen, weil angeblich ich mir ausgedacht hätte, dass Lolita in der Armee/Beim Zoll sei und dies im Internet verbreitete.

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Die rechte Fee

November 22, 2009 at 7:45 pm (Gedanken, Gemecker, Leben, Lingualer Überdruck, Neues, Uncategorized) ()

~ Wenn im Recht sein trotzdem schuldig macht ~

Ich bin im Recht. Mit diesem Satz will ich beginnen. Habe es auch getan. Das macht mich schon einmal stolz. Denn im Überblick auf die letzten paar Jahre zeigt sich, dass es schon an ein kleines Wunder grenzt, wenn ich etwas durchziehe, was ich mir vornehme. Manchmal mangelt es mir an Durchhaltevermögen. An Verbissenheit. Und manchmal auch – so wie jetzt – am nötigen Fachwissen.

Jemand, der ein WG-Zimmer vermietet, darf einen nicht einfach so rausschmeissen, wie es ihm gerade passt. Das Gesetz besagt, dass für ein unmöbliertes Zimmer mindestens drei Monate Kündigungsfrist anfallen. Ausserdem muss die Kündigung über ein staatlich geprüftes Formular erfolgen, nicht einfach über einen dahingeschluderten, halbseitigen Brief in Times New Roman 12pt, in dem nicht einmal ein Grund erläutert wird, warum ich denn nach zwei Monaten schon wieder raus muss.

Der Grund wurde mir mündlich mitgeteilt, in Anwesenheit meiner Freundin, vor der ich mich ein wenig blossgestellt fühlte:

“I have decided to need the room for December.” – Ich habe entschieden, den Raum im Dezember zu brauchen. Aha. Sowas nennt sich im Fachjargon “Eigenbedarfsanmeldung” und muss ebenfalls über ein legales Dokument erfolgen. Ganz abgesehen davon, dass es gelogen ist, da der junge Mann im Dezember gar nicht zugegen sein wird. Er will mich einfach raus haben. Und er biegt sich die Gesetze, die er nicht einmal kennt, so hin, wie es ihm passt. Schreibt auf dem Untermietvertrag eine Kündigungsfrist von einem Monat hin und denkt, damit sei er rechtlich abgesichert.

Falsch, mein Freundchen.

Die rechtlichen Grundlagen habe ich mir erst in den letzten Tagen angeeignet, als mir schmerzlich klar wurde, dass ich innerhalb eines Monats einfach keine neue Bleibe finde, die ich mir nicht mit einer drogenabhängigen Teenage-Mutter teilen müsste. Auf der Arbeit in der Werkstatt hat man mich darauf hingewiesen, dass ich eine Frist von drei Monaten bekommen muss. Ich ging zu einem Anwalt und liess mich beraten. Ich bin im Recht.

Ich informierte meinen Mitbewohner darüber, dass ich die “Kündigung” nicht akzeptiere und in dem Zimmer bleibe, bis ich etwas Neues habe. Als Reaktion darauf meinte er, er nähme sich nun einen Anwalt und ich habe gefälligst die einmonatige Frist einzuhalten. Er stellte mir das Internet ab, womit ich nun doppelt so viele Schwierigkeiten habe, überhaupt eine Wohnung zu finden. Er verbietet mir, mein eigenes Festnetz-Telefon einzustecken. Er wollte mir Besuch verbieten. Er fängt beinahe an zu weinen, wenn ein Topf, in dem Wasser aufgekocht wurde, einen halben Tag lang in der Spüle steht. Denn er kann ja nicht zu Abend kochen, wenn der Topf dreckig ist.

Natürlich, ich bin eine böse Mitbewohnerin, zumal ich überhaupt auf die Idee komme, einen Teetopf länger als nötig nicht abzuwaschen. Ich habe Fehler gemacht, was die Miete anging, doch habe ich alles abgeklärt, alles getan, was er verlangte und ihm den heuchlerischen Satz abgerungen, er wolle mich nicht auf die Strasse setzen, weil das ja niemand verdiene.

Ein Heuchler ist er, ein weinender Heuchler mit einer Zahnbürste, die aussieht, als sei sie mindestens zwei Jahre alt. Er sei ja so grosszügig und nett zu mir gewesen, weil er ja entschieden habe, mich nicht rauszuschmeissen. Was im Endeffekt eh nicht rechtens gewesen wäre, doch das will er nicht sehen. Im Durchschnitt braucht er ungefähr eine halbe Woche, um seine Meinung zu ändern über irgend etwas. Um mir Fristen zu halbieren. Um mir das Leben zur Hölle zu machen. Er fühle sich nicht wohl, mit mir zu leben. Ich frage mich, wo das Problem liegt, zumal ich seit er mir seinen Brief unterbreitete, praktisch unsichtbar bin. Ich benutze die Küche nicht mehr. Auch das Wohnzimmer nicht. Nichts von mir liegt herum, abgesehen von meinen Bad-Utensilien, die fein säuberlich auf ihren Plätzen stehen und niemandem was tun. Ich tue ihm nichts, doch ich bin die Böse. Buhu.

Soll er sich einen Anwalt nehmen. Ich bin gespannt, was der ihm sagen wird.

“Tut mir leid, Herr Heuchler, aber die Fee hat recht. Sie haben keine Chance.” Das wäre mir am liebsten. Natürlich mit geänderten Namen, die der Redaktion bekannt sind.

Nicht, dass ich länger als wirklich unbedingt nötig in diesem Loch bleiben will. Ich brauche einfach nur etwas Zeit, vielleicht einen Monat, um etwas Passendes zu finden und alles ist auf meiner Seite. Das OR. Der sehr sympathische Anwalt. Die Zeit. Und nicht zu vergessen, ich selbst bin auch auf meiner Seite. Zu oft arbeitete ich mit Faulheit, Unwissen und noch mehr Faulheit gegen mich selbst. Diesmal nicht.

Eure Rechtsfee

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Als Fotografin inexistent

September 6, 2009 at 2:00 pm (Freunde, Gedanken, Gemecker, Hobby, Leben, Lingualer Überdruck, Neues)

~Was geschieht, wenn dir deine eigene Kamera die Seele stiehlt~

Es ist schön, für Fotos angefragt zu werden. Zeugt von einem gewissen Grad an Vertrauen und Beliebtheit, den man geniesst. Es ist schön, Fotos zu machen, sie zu erarbeiten und dann ein wenig zu be-arbeiten, wenn es denn vonnöten ist.

Grosses Aber. Es ist ein schlechtes Gefühl, an einem Wettbewerb teilzunehmen, den dritten Platz zu machen und dann nicht einmal mehr erwähnt zu werden, weil das werte Model alles Lob, alle Anerkennung (ganz zu schweigen vom kompletten materiellen Preis) einstreicht. Ich bin nicht mal mehr existent. Ich war einfach nur ein Mittel zum Zweck. Man wollte Fotos, IRGENDJEMAND muss sie ja machen. Und ich war wohl die Dumme, die sie gemacht hat und in Kauf nimmt, danach wieder in den Schrank der “unnützen Dinge, die man nur rausholt, wenn man sie wirklich braucht” gesteckt zu werden.

Ich habe daraus gelernt, keine solchen Aufträge mehr anzunehmen. Ich lege keinen Wert auf materielle Belohnungen, ich nehme auch kein Geld für meine Bilder und es ist völlig okay so. Nur hätte ich gerne einen Funken Anerkennung. Irgend etwas, das mir sagt, dass das Model am Ende nicht so tut als hätte es die Fotos selbst gemacht. Ich bin ein Mensch. Ich möchte die Ergebnisse einer Arbeit zeigen und auch dafür anerkannt werden oder kritisiert, wenn die Ergebnisse verbesserungswürdig sind (was sie immer sind, weil ich in stetiger Entwicklung meiner Fähigkeiten und Kenntnisse bin).

Zu guter Letzt bleibt nur noch einmal zu betonen, dass ich ein Mensch bin. Ich existiere. Und wenn man meine Existenz und meine Arbeit und alles was dazugehört nicht für wichtig erachtet, kann man auch auf mich verzichten. Danke.

Einfach nur jemand. Ein Mensch.

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Von Akzeptanz und Kästchen

August 25, 2009 at 11:13 am (Gedanken, Leben, Lesbenleben, Lingualer Überdruck, Neues)

~Schubladisierung für Akzeptanz~


Gestern im Starbucks habe ich das Gespräch einer Gruppe junger Leute belauscht, die auf Elf Uhr ein paar Schritte von mir weg sassen. Ja, liebe Kinder, ich bin die, die euch unauffällig aushorcht und dann eure privaten Gespräche ins Internet stellt. Genug aber der Geständnisse. Das Gespräch handelte davon, wer denn in der Gesellschaft akzeptierter sei; Schwule oder Lesben. Man einigte sich nach wenigen Minuten darauf, dass Lesben akzeptierter seien, weil es ‘normaler’ scheint, wenn Frauen sich küssen, als wenn es Männer tun. Das hat mir einiges zu Denken gegeben und ich habe mein Wuschelköpfchen mal wieder angestrengt. Folgendes kam dabei heraus, ja liebe Kinder, ich lasse euch daran teilhaben.

Zu allererst ist es eine Tatsache, dass die Erkenntnis der von mir ausspionierten Gruppe (bestehend aus einem Schwulen, zwei Hetero-Männern und zwei Hetero-Frauen) aus dem Denken einer patriarchal dominierten Gesellschaft resultiert. Die Überlegung war: Was finden Heteromänner, welche hier regieren, in Ordnung?

Antwort: Heteromänner stehen auf Lesben. 99.5% aller Lesbenpornos sind für Heteromänner, von Heteromännern, mit bisexuellen Frauen gedreht. Aber Heteromänner haben Angst / Ekel vor Schwulen, denn schwulsein ist erstens ein Schimpfwort und zweitens iih.

Fazit: Lesben sind akzeptierter. Von Heteromännern. Ergo von der Gesellschaft, denn diese wird von ebengenannten regiert.

So einfach ist das aber nicht. Bei weitem nicht. Um die Schwierigkeit des Ganzen zu erläutern, möchte ich zuerst mal die Menschen in supertolle, von allen Leuten immer geliebte und oft benutzte Schubladen einteilen. In den Schubladen befinden sich dann einzelne Kästchen, wo die groben Untergruppen drin sind. Die Untergruppen beziehen sich darauf, wie man allgemein zu Homos und speziell zu Lesben steht. Ich behalte mir vor, nur die heterosexuelle Gesellschaft zu schubladisieren, da es mir nicht sehr sinnvoll erscheint, die Bis und Homos in diese Akzeptanzdiskussion einzubeziehen, weil sie ja betroffen sind. Würde ich auch noch die Homos einbeziehen, die sich selbst nicht akzeptieren, würde ich nicht mehr fertig und zu weit vom Thema abweichen.

Schublade 1: Weils so schön ist, die Heteromänner.

Sie haben eines gemeinsam, sie stehen auf Frauen und nicht auf Männer, sind auch nicht bisexuell und kennen fremde Penisse nur von Weitem oder vom direkten Schwanzvergleich.

  • Kästchen 1: Richtig heterosexuelle Heteromänner, Man’s Men.

Sie hassen Homos. Schwule ganz besonders, weil diese könnten sie ja anstecken und alle Schwule sind tuckig und feminin, gnagnabla. Sie schauen sich Lesbenpornos an, weil sie sich gerne hübsche, feminine Frauen anschauen, die miteinander rummachen und stellen sich dabei vor, sie könnten dabeisein und wären der King im Ring. Sie träumen insgeheim oder relativ offen von einem Dreier mit zwei Frauen. Echte Lesben finden sie jedoch abstossend, weil sie spüren, dass sie bei denen keine Chance haben, auch nur in die Nähe eines Blickes auf einen Nippel zu kommen. Es ist frustrierend für sie, dass die reale Lesbierinnenheit nichts mit der mösenrosa Pornowelt zu tun hat, sondern viel eher mit Feminismus, Holzfällerhemden, kurzen Haaren und ganz, ganz vielen Frauen, die nie und nimmer (mehr) etwas mit einem Mann haben wollen und das auch ausstrahlen.

Keine Akzeptanz für Homos in Kästchen 1.

  • Kästchen 2: Leben-und-leben-lassen-Heteros

Ihnen ist’s egal. Sie wollen in Ruhe gelassen werden und stören sich nicht an irgendwelchen homosexuellen Aktivitäten jedweder Art. Akzeptanz kann man das allerdings nicht nennen, es ist eher Toleranz bis Ignoranz.

  • Kästchen 3: Nur-Gucken-Nicht-Anfassen-Heteros

Eine sehr komplizierte und inkonsequente Untergruppe. Sie können mit Homos an sich nicht wirklich etwas anfangen, beschäftigen sich nicht mit deren Angelegenheiten oder Anliegen, finden Lesben aber oft hübsch anzuschauen (vorausgesetzt Femme) und gucken auch gern ma beim Knutschen zu. Sie sind keine solchen Typen, die Schwule oder Lesben anpöbeln, vielleicht haben sie sogar einen Schwulen im Freundeskreis, mit dem sie sehr gut auskommen. Es kommt gut und gerne vor, dass solche Typen irgendwann nach Kästchen 4 wechseln.

Etwas mehr Akzeptanz für Lesben als für Schwule in Kästchen 3.

  • Kästchen 4 Weltoffene, tolerante, akzeptierende Männer

Ja sie sind hetero, aber muss man sie dafür gleich hassen? Wirklich nicht, weil beim zweiten Hinschauen mögen sie einen genau so, wie man ist. Ob man jetzt schwul, lesbisch, bisexuell oder hetero ist, man ist in ihren Kreisen willkommen, sie interessieren sich für die Schwullesbischen Belange und schämen sich nicht für einen in der Öffentlichkeit.

Akzeptanz für Schwule un Lesben in Kästchen 4.

Schublade 2: Heterofrauen

Sie sind hetero. Stehen auf Männer, nicht auf Frauen und finden Mösen nicht anschauenswert, oftmals nicht mal die eigene.

  • Kästchen 1: Wirklich heterosexuelle Heterofrauen

Oftmals in Kirchenvereinen zu finden, mögen sie genau wie die Kästchen 1-Männer keine Homos jeglicher Art und Ausprägung. Wenn sie von einer lesbischen Frau in ihrem Bekanntenkreis über deren sexuelle Orientierung erfahren, klammern sie sich an ihren (falls vorhandenen) Freund oder Ehemann und hoffen inständig, nicht angebaggert oder überhaupt weiterhin belangt zu werden. Sie ändern auch schlagartig ihre Meinung über eine Person, wenn sie rausfinden, dass diese homosexuell ist. Oft halten sich solche auch in Gruppen auf, wo sie nahezu die einzige Frau sind und lassen sich von den Kerlen rundrum beschützen und geniessen die lüsternen Blicke auf das Dekoltée.

Keine Akzeptanz für Homos in Kästchen 1.

  • Kästchen 2: Leben-und-leben-lassen-Heteros

Ihnen ist’s egal. Sie wollen in Ruhe gelassen werden und stören sich nicht an irgendwelchen homosexuellen Aktivitäten jedweder Art. Akzeptanz kann man das allerdings nicht nennen, es ist eher Toleranz bis Ignoranz.

  • Kästchen 3: I-kissed-a-girl-and-I-liked-it-Frauen und Gay-Groupies

Wie auch Kästchen 3 bei Männern ist dieses Kästchen bei Frauen sehr kompliziert. Es sind Weiber, die zwar definitiv hetero sind, jedoch ab und zu mal eine Frau (vorzugsweise die beste Freundin, oft aber auch eine willige Bi oder Lesbe) küssen, meist um Blicke auf sich zu ziehen oder sich sonstige Vorteile daraus zu schlagen. Mit der wirklichen Lesbenszene wollen sie nichts zu tun haben. Der Satz “Wenn du ein Kerl wärst, würd ich dich nehmen” oder auch “Ich hab dich zwar angemacht, aber ich steh auf Pimmel” ist ihnen fast schon auf die Stirn geschrieben und sorgt für rollende Augen bei echten Bis oder Lesben. In dieses Kästchen gehören auch die Gay-Groupies. Das sind Frauen, die sich an schwule Männer hängen, sie sich als “Beste Freundin Männlich” unter die manikürten Fingernägel reissen, es total süüüüüüüüüss finden, wenn Männer sich küssen, in Gaybars gehen um obengenanntes zu beobachten, sich aber von Frauen auf keinen Fall anmachen lassen. Weil Frauen, besonders Lesben, sind ja iih.

Etwas mehr Akzeptanz für Schwule als für Lesben in Kästchen 3.

  • Kästchen 4: Die ideale Hete

Sie spielen keine Spielchen. Sie sind hetero und stehen dazu, küssen nicht mit Frauen rum und akzeptieren Menschen jeglicher Orientierung in ihrem Freundeskreis.

Akzeptanz für Schwule und Lesben in Kästchen 4.

Aus dieser Aufzählung wird ersichtlich, dass eigentlich die Akzeptanz oder auch Nicht-Akzeptanz eher ausgeglichen scheint. Es kommt vielmehr darauf an, mit welchem Individuum man sich gerade abgibt, wenn man akzeptiert werden will, als auf die Gesellschaft an sich. Lesben werden eher und schneller akzeptiert, wenn sie feminin sind und weil viele Heterofrauen mit ihren Spielchen die enge Stirn der Allgemeinheit etwas lockern. Aber, liebe Femmies… Auch ihr (wir) werdet diskriminiert und gehasst, sobald gespürt wird, dass kein Dreier drinliegt. Richtigen Homophobikern ist es schnurz, wie Du aussiehst, denn sie sind gegen Deinen Lebensstil, gegen Deinen Liebesstil, gegen das, was Du bist und gegen die, die Du liebst.

Fazit: Akzeptanz und Diskriminierung ausgeglichen, denn so leicht haben es Lesben dann auch wieder nicht ;)

Dat FeenMacho

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Mutig, mutig

August 21, 2009 at 10:07 am (Freunde, Gedanken, Gemecker, Leben, Lesbenleben, Lingualer Überdruck, Neues) (, , , , , , , , , )

~ Was geschieht wenn frau sich allein in die Lesbenszene wagt ~

Einsteigen würde ich gern mit einer Frage , doch nun hat dieser sinnlose Konjunktivsatz dies schon vorweggenommen. Die Frage lautet: Wie kommt frau (ja, wahnsinnig feministisch heute) in die Lesbenszene, ohne irgendeine Person zu haben, die eine auch wirklich dabeihaben will? Geht frau alleine? Ja, sie geht, wenn sie Mut hat, der schon an Lebensmüdigkeit grenzt. Und nein, das war verdammt nochmal kein Selbstkompliment, denn das Resultat des mutigen Alleingehens ist denkbar komplementär zu schmeichelhaft. Frau geht also allein. Sie weiss, dass sie an dieser Party höchstwahrscheinlich kein Bein und auch keine andere Gliedmasse kennen wird. Mutig, mutig. Eigentlich ist frau müde und pissed (ja, frau sollte weniger Anglizismen usen, aber ‘angepinkelt’ klingt weniger…. es klingt weniger.). Aber sie geht. Findet die Location allein und ohne jemanden nach dem Weg zu fragen. Zu letzterem ist sie sich im Übrigen nie zu schade. Sie lernt schnell Leute kennen. Tut sie immer, liegt wohl an der Ausstrahlung; (ui, Semikolon) Verzweifelt, allein und sich ihres eher mässigen Aussehens vollkommen bewusst und es trotzdem versuchend.

Und jetzt höre ich auf von mir in der dritten Person zu schreiben, ist ja grässlich. Ich weiss nicht, ob mein mangelndes Selbstbewusstsein (welches ich gut mit Charme überspiele) daran schuld ist, dass ich oft das Gefühl habe, dass man oder frau sich nur aus Mitleid mit mir abgibt, oder ob es wirklich so ist. (Was ist denn ‘wirdlich’ für ein Wort? Das hab’ ich grad geschrieben ô0) Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Es gibt nunmal Leute, die sind eben nett.
Wie gesagt fällt es mir an und für sich nicht schwer, irgend jemanden zum Reden zu finden. Grosses Aber. Es bereitet mir Unbehagen, mich in eine Gruppe zu begeben, in die ich nicht gehör’ und in der man auch keine Neuen will. Damit meine ich nicht die ‘Lesbianhood’ an sich, denn in DIE Gruppe gehör ich so oder so. Ich meine diese kleinen oder grösseren Grüppchen, die unabhängig voneinander doch miteinander verstrickt sind. Ich mag stricken, ist mein Hobby. Nicht ablenken, nicht rumlabern. Aus den eben genannten Grüppchen besteht die Szene. Loner, Einzelgänger (ich mag das Wort ‘Loner’ lieber) gibt es nur ver-einzelt (haha Wortspiel). Vereinzelt ist irgendwie dasselbe wie vereinsamt. Immer diese Wortspielereien. Zurück zu den Grüppchen, Motto: Ey, du kommst hier net rein, so vermauert wie der Schritt einer achzigjährigen Nonne. Man findet einzelne Mädels in den Gruppen, mit denen man sich versteht, kann aber nicht im laufenden Maschennetz der Lesbianhood-verstrickung funktionieren. Lässt man sie wissen, dass man alleine da ist, (ja, tu ich, weil ich meine Klappe kaum zukrieg) dann gibt man ihnen sofort das Gefühl, dass man sich an sie hängen will. Wenn das erstmal geschafft ist, gibt es zweienhalb Möglichkeiten wie es weitergeht:
1. Die Person ist genervt und zeigt das mit demonstrativem weggehen und -gucken und sehr deutlicher Kontaktaufnahme zu alteingesessenen Gruppenmitgliederinnen.
2. Die Person geht oder guckt zwar weg und sucht Mitgliederinnenkontakt, aber sie fühlt sich deswegen dann schlecht, weil man ja alleine da ist und sie es weiss.
2 1/2. Zweieinhalbtens. Wollt ich nur mal schreiben, ist irgendwie süss. Die Person findet einen toll und integriert einen so gut es geht ins Grüppchen.
Passiert praktisch nie, drum gilt es nur ein Halbes. Mischformen der zweieinhalb Möglichkeiten treten durchaus auch auf. Mein grosses Problem (okay, eins meiner grossen Probleme) ist, dass ich derlei… Schwingungen (?) gut wahrnehme und mich zumindest bei 1. und 2. anfange gehörig schlecht zu fühlen.

Wo wir wieder bei angepinkelt wären, was wir anfangs nur waren, weil wir uns dank unseres unbändigen Charmes eine Sightseeingtour mit einem schwulen Finnen eingehandelt haben, bei 35°C und wo wir eigentlich einen Tag mal etwas Ruhe haben wollten. Also bin ich wieder pissig, angepinkelt, pinkelig… Und schwanke zwischen fast schon zynischem Selbstmitleid, seufzen und der Einsicht, dass ich fast nur Mäusekacke laber oder aber ganz klein mit Hut bin. Diesmal ohne Hut, also lediglich ganz klein. Was hab’ ich daraus gelernt?
1. Alleine in die Szene gehen ist erstens mutig und zweitens dumm.
2. Kompliment-Zettelchen sind süss, kreativ, charmant und intelligent und bringen nix.
3. Wenn man nicht hübsch genug ist um ein vorzeigbarer Neuling zu sein, sollte man es ohne wirklich, WIRKLICH echte Freundinnen gar nicht erst versuchen.
4. Fragen ob jemand mitkommt ist lächerlich, zumal das dann wieder Leute aus Grüppchen sind, in die ich nicht gehör’.

Fazit: Die Szene ist für mich ein Teufelskreis aus Angepinkeltheit, krankhaften Mut-Anfällen und – ich finde kein Adjektiv, das schafft mich grad – Nicht-Zugehörigkeit.

Fazit vom Fazit: Zuhause bleiben, Fresse halten.

Gute Nacht.

PS. Ich bin vom Apart bis zum Helvetiaplatz quer durch Zürich mit kleinem Umweg über den Limmatplatz, dann Hauptbahnhof, Paradeplatz und von da nach extralanger Schreibeinlage weiter der 8er Tramlinie entlang bis zu oben genannter Destination zu Fuss gegangen. Wurde einmal angemotzt und am Paradeplatz während des Schreibens zweimal für nen Kerl gehalten, habe meine übriggebliebenen Komplimentzettel vernichtet und die Ehre, beim Aufbau des Wochenmarktes auf dem Helvetiaplatz zuschauen zu können.
Ich habe in diesem Beitrag (nächstere mitgezählt) 13 Anglizismen geused und werde mein Einzelgängerinnendasein wohl oder übel akzeptieren.

Pps. Die eine Olle von der einen WG hat sich trotz Erinnerungs-SMS nicht gemeldet, soll ich das als Absage werten?

Die Pummelfee, der Einssechzig-Macho

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Nach einem Titel ringend

Juli 4, 2009 at 3:22 pm (Uncategorized)

~ Esta chica está loca. Loca, loca, loca ~

Wieder denke ich viel an dich. Abends. Mittags. Morgens. Vorm Einschlafen. Unser Lachen bringt mich zum Weinen. Immer wieder. Die Erinnerung an Schönes weckt hässliche Gefühle. So ist es nunmal. So sind Menschen. Du bist wohl die Einzige, die diesen Eintrag niemals lesen wird. Denn ich glaube nicht daran, dass du’s sehen kannst. Und du im Übrigen auch nicht. Beruhigend, dass wir wenigstens da dieselben Ansichten hatten. Wenn auch nicht ganz. Ich habe mich einfach darauf eingelassen was du glaubst, um dich besser zu verstehen. Und jetzt bleibt mir nichts anderes als anzunehmen, was denn hätte sein können. Was du denken würdest. Was du tätest.

Ich vermisse dich sehr. Du bist glücklich. Ich sollte es auch sein. Hoffentlich ist mir verziehen, dass ich noch immer weine. Um dich. Um unser Lachen. Denn ich werde dich nie vergessen.

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Regeln schaffen Ausnahmen

Juli 2, 2009 at 11:29 pm (Freunde, Gedanken, Leben, Lingualer Überdruck, Neues, Uncategorized) ()

~In Freiheit gefangen und gezwungen, Glauben zu Wissen zu stempeln ~

30.05.2009

Was hat sich getan in den vielen, vielen Tagen, in denen ich meinen Blog habe verwaisen lassen? Hat das virtuelle Wörterkind wirklich seine Mutter und seinen Vater verloren, die beide ich bin? Das denke ich nicht. Denn ich existiere noch und der Blog hat ganz sicher nicht vergessen, wo er herkommt.

Liebe kommt und geht, das ist die Regel. Die Ausnahme besteht darin, wenn die Liebe geht, bevor sie überhaupt gekommen ist. Nur kurzes Vorbeizwinkern, begleitet von einem hämischen Grinsen und einem hochgereckten Mittelfinger. Geschlechtsunspezifische Körperöffnung südlicher Lokalisation; Voraussetzung dafür ist der aufrecht gehende Mensch. Arschloch. Wie ein solches fühle ich mich. Rund, von Fett umgeben, eng und schmutzig und was rauskommt ist Scheisse. Alles, was ich sage, scheint in den letzten Tagen wieder einmal dazu verdammt zu sein, auf taube Ohren zu stossen. Sollte es bis zum Gehirn des Gegenübers durchdringen – die Götter wissen, wie – stösst es dann auf Unverständnis oder Sturheit oder beides.

Es ist keine gute Basis für eine Beziehung, eine Liebesbeziehung, wenn man nicht wirklich weiss, was man denn dem Partner glauben kann. Immer mehr Geschichten kommen ans Licht und fehlender Kontakt lässt mich allein mit meinen Gedanken und schliesslich dumm sterben. Du, dieser Mensch, dieser zarte, begehrenswerte Mensch; Woher kommst du? Wie ist dein Name? Wie trägst du dein Haar? Auf welcher Seite schläfst du? Wie klingt dein Lachen? Wie sprichst du, wenn du dich wohl und geborgen fühlst? Was isst du am liebsten? Und was trinkst du? Wohin gehst du? Wo kann man dich berühren und wo berührst du andere? Wie würdest du deine Wände in deiner Wohnung streichen? Welche Farbe haben deine Socken? Wie tief sind die Fältchen auf deinen Wangen, wenn du lachst? Welche Worte benutzt du am meisten, ohne es überhaupt zu merken? Lügst du mich an? Tust du es, um mich vor Verletzung zu schützen, Verletzung durch dich?

Liebst du mich? Liebst du mich nicht? Viele Dinge in meinen Gedanken benutze ich einzig und allein dazu, mir eine Verletzung schön zu reden. Und viele Dinge dienen dazu, mich abzulenken davon, noch tiefere Gefühle zu entwickeln. Ich will nicht schon wieder emotional Blankziehen vor einer Person die mir nah ist. Ich will Dich.

Was und wer auch immer sich in unseren Weg stellen will… ich will dich. An meiner Seite. Nicht, um dich zu besitzen. Sondern, um dich zu spüren und dir gut zu tun, so gut, wie du es mir beschrieben hast. Du bist in niemandes Besitz. Und ich auch nicht. Wenn wir uns lieben, dann müssen wir uns nicht aneinander binden, denn alles was wir tun und sagen nährt die Nähe.

Willst du mich?

Genug gesagt. Auf zur Tat. Du und ich.

Deins.

>Blogeintrag wiedergeholt um Zensur zu minimieren<

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